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Das neue Rechnungslegungsgesetz

Am 1. Januar 2013 tritt das neue Rechnungslegungsgesetz (nRLG) in Kraft. Grundsätzlich ändert sich für die meisten Betriebe nicht viel. Deshalb führe ich in der Folge nur gerade ein paar Spezialitäten auf:

Die Darstellung von Bilanz und Erfolgsrechnung weist wenig Aenderungen auf. Aber trotzdem sind ein paar Bezeichnungen offiziell geändert worden. So heisst der bisherige Bilanzgewinn neu Gewinnreserve, der Bilanzverlust neu Kumulierter Verlust.

Neu ist auch, dass der Zinsaufwand und Zinsertrag eine Gesamtposition in der Erfolgsrechnung einnehmen. Es ist somit nötig, für den Zinsaufwand (ohne Gebühren, Kommissionen und Spesen) auch kontenmässig in der Nähe des Zinsertrages anzusiedeln (z.B. Konto Zinsertrag 740, Konto Zinsaufwand 745).

Alle Juristischen Personen (AG, GmbH, Genossenschaft) haben wie bisher einen Anhang zu erstellen. Neu ist, dass dieser Vorschrift auch Einzelfirmen und Kollektivgesellschaften mit einem Umsatz von über Fr. 500’000 unterstellt sind.

Nicht mehr aufzuführen im Anhang sind ist die Risikobeurteilung und die Brandversicherungswerte.

Neu aufzuführen im Anhang sind Angaben, ob die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl 10 (respektive 250) nicht übersteigt. Oder die Angabe, ob in der Erfolgsrechnung Verrechnungen enthalten sind (Mietaufwand und Untermiete)