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Die Mehrwertsteuer-Nummer / Die Mehrwertsteuer-Abstimmung

Ab 1. Januar 2014 ist nurmehr die neue Mehrwertsteuer-Nummer gültig. Auf Quittungen und Rechnungen muss dieser neuen Regelung Rechnung getragen werden. Während die alte Nummer sechsstellig war, beginnt die neue mit dem Zeichen für die Schweiz (CHE-) und es folgt eine neunstellige Nummer. Diese UID-Nummer sollte eigentlich für alle geschäftlichen Bereiche wie Handelsregister, AHV und/oder Steuern gelten, wurde jedoch erst von der Eidg. Steuerverwaltung wirklich eingeführt.

Beispiel einer MWSt-Nummer CHE-123.456 .789

Jährlich einmal ist über die Mehrwertsteuer-Abrechnungen eine Abstimmung mit den Konten der Finanzbuchhaltung vorzunehmen. Dies wird inskünftig auch bei den von uns geführten Buchhaltungen so gemacht. Dies ergibt einen Mehraufwand, muss jedoch als neue zusätzliche Forderung der Behörden interpretiert werden.

Aktivierung von Gründungskosten

Was bisher allgemeine Regel war, nämlich die Aktivierung und schrittweise Abschreibung (Regel: innerhalb von 5 Jahren) der Gründungskosten, ist nach Neuem Rechnungslegungsgesetz nicht mehr gestattet. Jedwelche Gründungs-, Planungs- und andere Organisationskosten sind nun direkt über die Erfolgsrechnung zu erfassen und damit auch abzuschreiben.

Achtung: Die Einschätzungen durch die Steuerverwaltung erfolgt nun früher!

Die Steuererklärung ist bekanntlich bis zum 15. März des Folgejahres einzureichen. Darüber hinaus gibt es formlose Fristverlängerungsmöglichkeiten, in einem ersten Schritt bis zum 15. September, in einem zweiten, kostenpflichtigen Schritt bis zum 15. November.

Wer diese Fristen verpasst, wird in Zukunft noch schneller behördlich eingeschätzt. Bei einer Frist vom 15. November wird nun bereits im folgenden Januar eine Einschätzung des steuerbaren Einkommens erfolgen. Dies mit Kosten- und gegebenenfalls auch Bussen-Folge.

Ende der Grossen Gewinnungskosten-Pauschale ab Steuererklärung 2014

Wer bisher seinen Arbeitsplatz über die Strasse erreichen konnte, keinerlei Weiter- oder Fortbildung auf eigene Kosten anstrebte und sich auch beim Mittagessen mit einem Billigst-Sandwich zufrieden gab, konnte bisher auf seinem Berufseinkommen eine Pauschale bis zu Fr.  7’200 (bis 20 % des Berufseinkommens) geltend machen. Diese Pauschalisierung, welche mithin Fr. 600/Monat ausmachte, wird ab dem Steuerjahr 2014 fallen. Verbleiben wird die sogenannte Kleine Pauschale von 3 % des Bruttolohnes, mindestens Fr. 2’000, höchstens Fr. 4’000.

Einmal mehr sei darauf hingewiesen, dass Gewinnungskosten (wie Spesen bei Selbständigerwerbenden) nur steuerlich geltend gemacht werden können, wenn diese auch wirklich anfallen.

Das neue Rechnungslegungsgesetz

Am 1. Januar 2013 tritt das neue Rechnungslegungsgesetz (nRLG) in Kraft. Grundsätzlich ändert sich für die meisten Betriebe nicht viel. Deshalb führe ich in der Folge nur gerade ein paar Spezialitäten auf:

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