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Rekurse und deren Gefahren

Manch einer «droht» der Steuerverwaltung nach einer abgewiesenen Einsprache mit dem Gang zur Rekurskommission. Doch so gefahrlos ist dieser Gang nun auch wieder nicht. Recht oft kommt es vor, dass die Steuerverwaltung noch ein oder zwei Augen zugedrückt hat, was die Rekurskommission als «neutrale» Stelle aber korrigieren kann.

Angenommener Fall: Inhaber fährt als Geschäftsfahrzeug einen BMW für CHF 150’000, bezieht pauschale Spesen von CHF 600/Monat und hält seine Ferienwohnung als Anlagegut in der Bilanz. Die Steuerverwaltung bemängelt die Ferienwohnung und verlangt, dass diese privat gebucht und unterhalten wird. Darauf erhebt der Steuerpflichtige Rekurs

Die Rekurskommission gibt der Steuerverwaltung in Sachen Ferienwohnung recht, reduziert nun aber auch noch die pauschalen Spesen auf CHF 300/Monat und rechnet noch CHF 70’000 des Kaufpreises BMW als private Luxusausgabe auf. So kann’s gehen!